Prozess wegen eines Go-in beim DRK-Westfalen-Lippe.

Einladung zum Prozessbesuch Donnerstag, 7. September, 9 Uhr Amtsgericht
Münster, Gerichtsstrße 6


am 7. September gibt es in Münster den ersten Prozess wegen eines Go-in
beim DRK-Westfalen-Lippe.
Eine Gruppe von Aktivist*innen hatte im November 2016 in den
Büros der DRK-Tochter „Betreuungsdienste Westfalen-Lippe gGmbH“ gegen
sexualisierte Gewalt an Geflüchteten und die menschenunwürdigen
Bedingungen in Unterkünften des DRK protestiert und den Rückzug aus dem
Geschäft mit Lagern und Abschiebungen gefordert. Statt sich die Kritik
anzuhören, stellte die Geschäftsleitung des DRK Strafanzeige wegen
Hausfriedensbruch und ließ uns von der Polizei rauswerfen.
Doch der Protest machte Schule. Vier Wochen später kamen auf dem
Osnabrücker Weihnachtsmarkt etwa dreißig Personen zu einem Flashmob
zusammen. Ihre Parole „Keine Spende für das Deutsche Rote Kreuz“ war
auch schon in Münster laut geworden. Es wurden Schilder mit Sätzen wie
„Köln 2014: Massive sexualisierte Gewalt an geflüchteten Frauen in
Kölner DRK-Notunterkunft durch das Personal des Sicherheitsdienstes
Adler-Wache“ hochgehalten.
Auch diese Aktion sollte ein Zeichen gegen die rassistischen,
sexistischen und sexualisierten Gewaltübergriffe und
Misshandlungen in den von dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) betriebenen
Massenunterkünften und Lagern für Geflüchtete setzen. Weitere
Informationen: https://keinespende.noblogs.org/

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